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Links kaufen und PageRank? Drucken E-Mail
Die Verlinkung von Webseiten liefert einen entscheidenden Beitrag zur Beurteilung von Webseiten durch Suchmaschinen. Diese Beurteilung entspricht dem ursprünglichen demokratischen Grundgedanken. Jeder Link bedeutet eine Stimme für die entsprechende Webseite.

Bezahlte Textlinks auf Webseiten werden immer beliebter. Ganz zum Verdruss der Suchmaschinen.

Backlinks kaufen und Pagerank

Solange keine kommerziellen Interessen dahinter stehen funktioniert dieses Prinzip ganz gut. Heutzutage erkennt jeder Internet-Nutzer den grundlegend kommerziellen Charakter vieler Angebote. Der Anteil kommerzieller Angebote hat sich seit der Zeit, als zwei Stanford-Studenten die Macht der Links als grundlegendes Element zur Beurteilung von Web-Seiten erkannten und ihre Suchmaschine integrierten, vervielfacht. Somit auch die Interessenlage Links unter kommerziellen statt demokratischen Gesichtspunkten zu setzen.

Während man früher davon ausgehen konnte, dass die überwiegende Zahl der Links wirklich als Wählerstimme für eine Seite angesehen werden konnte, haben sich heutzutage die Kräfteverhältnisse deutlich verschoben. Grosse Firmen die in mehreren Ländern agieren verfügen häufig schon zwangsläufig über mehrere Präsenzen, die untereinander verlinkt werden und damit zur gegenseitigen Stärkung beitragen. Falls das nicht genügt, werden weitere Präsenzen hinzugekauft oder professionelle Optimierer damit beauftragt, Link-Strategien zu entwickeln.

Die Möglichkeiten der Verlinkungsstrateigien sind jedoch begrenzt und bewegen sich mit unter auf schmalen Pfaden der Legalität. Automatische Einträge in Gästebüchern, Foren oder Weblogs die mit Suchbegriffen und Links das Ranking bestimmter Seiten puschen sollen, werden in die Kategorie Spammen eingestuft. Aus diesem und anderen Gründen wurde es populär, als zusätzliche Marketing-Massnahme Textlinks zu kaufen. Diese zählen bei Google nicht nur als reiner Link, sondern stärken gleichzeitig den PageRank der Seite auf die verwiesen wird. Je höher der PageRank der Seite, auf der ein Textlink platziert wird, je stärker die Auswirkungen auf die Seite, auf die verwiesen wird. Das macht prominente Webseiten besonders attraktiv.

Matt Cutts, der bei Google für einen qualitativ hochwertigen Suchmaschinenindex verantwortlich ist, seine Meinung zu diesem Thema. Dafür zitiert er die Google Qualitätsrichtlinien: Nehmen Sie nicht an Link-Programmen teil, die dazu dienen, Ihr Ranking oder Ihren PageRank-Wert zu verbessern. Der Kauf von Links um den PageRank zu steigern, liegt demnach ausserhalb der Google Richtlinie. Matt Cutts erklärt, dass die Algorithmen bis zu einem gewissen Grade in der Lage seien, bezahlte Links zu erkennen. Matt erklärt, dass angesehene Seiten nicht im Ranking oder PageRank bestraft werden, wenn sie mit bezahlten Links arbeiten. Seiten hingegen, die Links verkaufen, könnten ihr Ansehen in Form von PageRank und Ankertext verlieren. Gleichzeitig rief er auf Seiten, die Links verkaufen, zu denunzieren! »» Den Blog von Matt Cutts finden Sie hier.

 
 
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